Bild: Krampuszeit.at

Krampusgedichte Teil 2

Wer wandert hier in dieser Nacht,
hat über Kinder große Macht.
Wollen sie nicht artig sein,
lassen Eltern ihn gern hinein.
Er wird das schlimme dann vertreiben,
dem Kind nur seine Rute zeigen.

Jahr für Jahr zu selben Zeit,
kommt der Krampus von ganz weit,
aus dem dunklen, tiefen Wald,
die Glocke ganz laut schallt.

Um böse Geister zu vertreiben,
wird er sich ihnen zeigen,
mit Gebrüll und Glockenläuten,
schirche Fratze und Fingerdeuten.

Er kehrt ein in jedes Haus,
manchmal auch mit dem Nikolaus.
die bösen Geister dann verschwunden,
macht er sich auf und davon in Sekunden.

Vor mir fürchtet sich wahrlich jedes Kind,
vorallem die, die nicht artig sind.
Fang‘ ich eines von denen ein,
pack‘ ich sie in meinen Sack hinein.

Jetzt ist es dunkel und ganz kalt,
vor meiner Türe macht er halt.
Sein lautes Klopfen mich erschreckt,
sodass mein Schrei die Eltern weckt,
Er kommt hinein und ruft mein Namen,
ich fleh‘ ihn an, hab‘ doch bitte erbarmen.
Er sagt zu mir mit lauter Stimme,
kein Erbarmen, du warst der Schlimme.
Dann rasselt er mit seinen Ketten,
versucht mich in den Sack zu stecken.
Jetzt bin ich drinn‘ und kann nicht raus,
mit mir im Sack, verlässt er das Haus.

Finster und kalt

Wenn’s finster und kalt,
dann macht er halt.

Großer düsterer Schatten,
seltsames geht von statten.

Kommt zu allen herbei,
mit unerträglichem Geschrei.

Ermahnt mit seiner Rute,
nur das Böse, nie das Gute.

Mit dabei sein Jutesack,
kommt hinein das schlimme Pack.

Es ist vorbei und er ist fort,
erscheint schon bald im nächsten Ort.

Alle Gedichte: © Christopher Steffler

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